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AÖK Dreiländertreffen 2025

AÖK Dreiländertreffen 2025

WAHL präsentiert Neuheiten und Profi-Equipment für die Klauenpflege


Am 5. und 6. September 2025 fand in der Landwirtschaftlichen Fachschule Klessheim bei Salzburg das traditionsreiche AÖK-Dreiländertreffen statt. An beiden Veranstaltungstagen wurde die gesamte Anlage zum Treffpunkt führender Fachleute, Partnerunternehmen und Praktiker aus der Klauenpflege. 

Insgesamt nahmen über 200 Besucherinnen und Besucher aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, den Niederlanden, Frankreich, dem Vereinigten Königreich (UK), Polen, Slowenien und Litauen teil. Die Vielfalt der vertretenen Länder unterstrich den hohen Stellenwert dieser Veranstaltung als internationale Plattform zum Wissenstransfer, Erfahrungsaustausch und die gemeinsame Weiterentwicklung von Standards in der Klauenpflege. Ein besonderes Merkmal des Treffens war die breite Beteiligung namhafter Partner, die mit ihrer Expertise und Innovationskraft das Programm bereicherten. Von etablierten Fachbetrieben über Start-ups bis hin zu internationalen Ausstellern präsentierte sich die gesamte Wertschöpfungskette der Branche.

Standort und Atmosphäre


Die Landwirtschaftliche Fachschule Klessheim, unter der Leitung von Direktorin und Schulleiterin Walburga Kaiser, bot den idealen Rahmen für diese Veranstaltung. Das großzügige Gelände ermöglichte es sowohl die Fachvorträge und Workshops als auch die Ausstellung in unmittelbarer Nähe zueinander durchzuführen. Damit war, ganz im Sinne der Veranstalter, „alles unter einem Dach“ vereint. Besucher konnten sich nahtlos zwischen Vorträgen, praktischen Demonstrationen und den Ständen der Aussteller bewegen und austauschen.

Auch die Einbindung der heimischen Kultur spielte ebenfalls eine wichtige Rolle. Neben regionalen und heimischen Spezialitäten, wurde im Rahmen des Abendprogramms auch die regionale Musik und Traditionen aufgegriffen, was nicht nur die internationale Gastfreundschaft Österreichs betonte, sondern auch zu einem geselligen und wertschätzenden Miteinander beitrug.


Ausstellung und Produkte


Großen Zuspruch erhielt die Fachausstellung, bei der mehr als zwei Dutzend Aussteller ihre Produkte und Innovationen präsentierten. Das Spektrum reichte von Klauenständen, modernen Verbandsmaterialien, Profi-Klauenmessern und -Klauenscheiben über leistungsstarke Zweikomponenten-Kleber bis hin zu speziellen Sprays für den effektiven Einsatz in der Klauenpflege. Besonders die praxisnahen Produktvorführungen sorgten für großes Interesse und ermöglichten es den Besucherinnen und Besuchern, Materialien und Geräte direkt auszuprobieren und in der Praxis zu testen sowie mit den Herstellern direkt ins Gespräch zu kommen. AÖK Dreiländertreffen 2025 4



Fachprogramm und Workshops


Das Herzstück des Treffens bildeten neben den Fachvorträgen vor allem die zahlreichen Workshops, die von erfahrenen Praktikern und namhaften Veterinärmediziner/- innen gestaltet wurden. Die Themen orientierten sich konsequent an aktuellen Herausforderungen der Branche: Verbesserung des Tierwohls, Präventivmaßnahmen zur Herdengesundheit sowie Früherkennung von Bewegungseinschränkungen. Auch Tierethik und angrenzende gesundheitliche Themengebiete fanden ihren berechtigten Platz.

Besondere Aufmerksamkeit erhielten neben den Präsentation und Präsentationsständen auch die angebotenen Workshops. In geführten Kleingruppen wechselten die Teilnehmer zwischen den Workshops und konnten so praxisnah innovative Lösungen für die Behandlung von Klauenverletzungen, -krankheiten oder -problemen erleben. Auch Workshops zur optimalen Anwendung moderner Klebetechniken und Verbände sowie zu neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen in der Klauenpflege und -gesundheit boten einen hohen Mehrwert für alle Teilnehmenden.

Austausch und Netzwerken


Neben der fachlichen Wissensvermittlung verstand sich das AÖK Dreiländertreffen traditionell auch als Plattform für den aktiven Austausch unter Experten auf ihrem Gebiet. Klauenpfleger, Veterinäre, Fachhändler und Landwirte nutzten die Gelegenheit in persönlichen Gesprächen Erfahrungen weiterzugeben und Informationen auszutauschen, Netzwerke auszubauen und gemeinsam über zukünftige Entwicklungen zu diskutieren. Dieser direkte Dialog zwischen Praxis und Wissenschaft stärkte nicht nur die Zusammenarbeit innerhalb der Branche, sondern führte auch zu neuen Impulsen für nachhaltige und tiergerechte Klauenpflege.